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4.1. Überwiegend cholagoge Gallentees

Das ätherische Öl und die Curcuminoide aus der javanischen Gelbwurz führen zu einer Stimulierung der Gallensekretion und verfügen über eine deutliche cholekinetische Wirkung. Löwenzahnwurzel, Andornkraut und Pfefferminzblätter weisen einen geringeren Effekt auf den Gallenfluss auf, sind aber zusätzlich durch krampflösende Komponenten charakterisiert. Kümmel und Pfefferminze dienen auch als Geschmackskorrigentien.
Anwendungsgebiete: Zur Unterstützung bei der Behandlung von Gallenwegsbeschwerden; Beschwerden im Bereich von Magen und Darm wie Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden.


4.1.1. Species cholagogae ÖAB
4.1.2. Gallentee mit Gelbwurz


4.1.1. Species cholagogae ÖAB

 

Teile

cholagog

spasmolytisch

Löwenzahnwurzel

35

x

x

Kamillenblüten

25

 

x

Pfefferminzblätter

20

x

x

Andornkraut

20

x

x

Bemerkungen: Die einzelnen Bestandteile sind in fein geschnittenem Zustand zu mischen. Die Teemischungen sind vor Feuchtigkeit und Licht geschützt in gut schließenden Gefäßen (am besten aus Glas) aufzubewahren.

Zubereitung: 1 Esslöffel Teemischung mit 150 ml (entspricht einer Teetasse) kochendem Wasser übergießen und unter gelegentlichem Umrühren 10 Minuten bedeckt stehen lassen, anschließend durch ein Teesieb abseihen. Der Tee wird am besten frisch zubereitet. Soll ein Vorrat für einen Tag hergestellt werden, so wird jeweils die vierfache Menge (4 Esslöffel Teemischung, 600 ml Wasser) genommen. Aufbewahrung in einer gut verschlossenen Thermoskanne.

Anwendung: Der Tee soll warm (nicht heiß), bis zu viermal pro Tag, getrunken werden.


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4.1.2. Gallentee mit Gelbwurz

 

Teile

cholagog

spasmolytisch

Javanische Gelbwurz

30

x

 

Kümmel

10

 

x

Löwenzahnwurzel

40

x

x

Pfefferminzblätter

20

x

x

Bemerkungen, Zubereitung, Anwendung wie 4.1.1.


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4.2. Überwiegend krampflösender Gallentee


zuletzt geändert am 15.07.03 von webmaster@phytotherapie.at